Selbsthilfegruppe Schlaganfall Plauen im Spitzenmuseum

Am Donnerstag dem 21. 7. 2022 war die Selbsthilfegruppe Schlaganfall Plauen wieder einmal im Spitzenmuseum. Wir wollten zwar ins Vogtlandmuseum, aber die Zeit wäre uns zu kurz für die Ausstellung gewesen. Und so vertagten wir den Besuch und waren stattdessen im  Spitzenmuseum.

Als wir das letzte Mal dort waren hatten wir eine Führung, dieses Mal hatten wir richtig viel Zeit. Im Vorraum war eine Ausstellung über   Margaretenspitze. Das ist eine bestimmte Knüpftechnik, die von der Gestaltungslehrerin Margarete Naumann (1881 1946) entwickelt wurde und fast in Vergessenheit geraten war. 

Diese präsentierte sie im Herbst 1913, im Rahmen einer Ausstellung im Künstlerhaus Dresden unter der Leitung des Vereins für Frauenkultur und Frauenkleidung, zum ersten Mal. 

Text Schautafel 

Als ich dann erst in die eigentliche Ausstellung kam gingen die Probleme erst richtig los. Alles voller Schautafeln und ich konnte sie nicht lesen. Für Menschen mit normaler Sehkraft ging das. Doch nicht für mich? Also musste ich sie abfotografieren und google fotos hat zum Glück eine Funktion, die Text aus Fotos extrahiert.
Da hab ich sie, die ganze Geschichte der plauener Spitzenindustrie. Man kann sie auch hier nachlesen. Von demPlauener Kaufmann Carl Gottlob Krause und dessen Frau Caroline Marie Wilhelmina, geb. Schmidt, führen in Plauen als neues Veredlungsverfahren die Handplattstich-Stickerei einführte, bis zu den neusten Innovationen der Spitzenfertigung.

Auch kann man Spitzenobjekte aus zweihundertjähriger Spitzenproduktioduktion bestaunen. Von Spitzeneinsätzen bis zu ganzen Kleidern welche auch farbig sein können. 

Nicht nur Kleider, auch Stickmaschinen von durch Lochstreifen Gesteuerten Maschinen bis zu einer  großen Stickmaschinen, die viele Meter lang ist.

Am meisten beeindruckt hat mich ein Bild, welches die Elsteraue mit all den Schornsteinen zeigt. Irgendwann waren wir durch die ganze Ausstellung durch und gingen wieder nach Hause.

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