SHG Schlaganfall Plauen in der Galerie im Malzhaus

Plauen im Zeitalter der Extreme

Der erste Teil

An diesem Donnerstag dem 24.Juni waren wir mit der Selbsthilfegruppe Schlaganfall Plauen im Malzhaus in der Ausstellung ‚Plauen im Zeitalter der Extreme„.

Die Fotoausstellung war ein Teil der Sammlung „Lars Buchmann“. Mit dem Zeitalter der Extreme war die Zeit zwischen dem ersten Weltkrieg und nach dem zweiten Weltkrieg. Vielleicht auch bis zu dem was da als Vergleich-Fotos Neueren Datums mit angebracht war.
Etwas Besonderes war das  dreiteilige Panorama vom Bärensteinturm 1947 über die zerstörte Stadt und daneben der gleiche Blick, jedoch die Synagoge ist gut zu erkennen.
In einer Ecke lief auch ein Video mit Filmmaterial von vor und nach dem Krieg.
Ganze Bereiche wie die Ostvorstadt oder der Flughafen werden mit mehreren Bildern gezeigt und noch viel mehr. Das war jetzt sehr unvollständig.

Wer es selbst sehen will, die Ausstellung läuft noch bis zum 04.07.2021. Eins was man immer wieder denken muss ist: Was hätte aus Plauen und bestimmt auch anderen Städten werden können wenn man diesen Krieg nicht angefangen hätte. Ich habe glaube ich schon geschrieben, dass so zwar auch Baufreiheit geschaffen wurde. Nur auf Kosten von zigtausend Opfern.
Es war so interessant, dass der Frank und ich, der Steffen blieben bis Feierabend war und wir gebeten wurden die Ausstellung zu verlassen. Wir zwei dürfen aber wiederkommen. Und da kostet es für uns auch nichts.


Der zweite Teil

Am Donnerstag den 1.Juli waren wir noch einmal im Malzhaus und haben uns den ganzen Rest der zweiten Etage, der Galerie angesehen. Da waren Bilder aus der Nazizeit von der Kunstschule, die stand, unterhalb des Bahnhofs, wo der rote Würfel ist, vor und nach dem Krieg. Auch Innenansichten und nach der Zerstörung.

Die Pauluskirche mit hohem Dachaufbau, der ist schon 1946 neu und flacher nach der Zerstörung wieder aufgebaut worden.
Was man nicht sieht, dass die gesamte Bahnhofsvorstadt zerstört war.

Ein ganzes Themenfeld galt der Luftfahrt, welche heute gar keine Rolle mehr spielt. Eigentlich ist nur im Volksmund der Begriff „Fliegersiedlung“übriggeblieben.
Ein Luftschiff für Werbung „Trumpf“ Schokolade. Und natürlich Bilder vom Flugplatz.
Davor war noch ein ganzes Themenfeld der Radrennbahn, welche sich am Tannenhof gegenüber des heutigen Plamag Geländes befand.
Das letzte Themenfeld galt dem alten Milchhof unterhalb des Krankenhauses, an den ich auch noch Erinnerung habe. Auch wegen des weißen Wassers, welches in die Elster floss.

Davor war noch der ganze Bereich von der Johanniskirche über den Neustadtplatz bis zur alten Elsterbrücke.

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