Im Luftschutzmuseum Meyerhof

Am 12. September 2019 haben wir von der Selbsthilfegruppe Schlaganfall Plauen das Luftschutzmuseum Meyerhof. Wir wollten zwar noch auf die Schlossterassen, doch da war von unten noch kein Zugang, also vertagten wir dieses Unternehmen.

Wir trafen uns im Cafe Trömel. Dann gingen wir zum Luftschutzmuseum. Dort trafen wir uns mit Mirko Kluge, einen der Bergknappen vom „Vogtländischen Bergknappenvereins zu Plauen e.V.“, die die Unterwelt Plauens betreuen. Er gab uns eine Führung durch einige Keller. Einer diente dem Wirtshaus “Meyerhof” als Bierkeller, ein anderer der Firma “Farben Weber” zum mischen von Farben.
Seit dem Mittelalter standen hier unten Häuser. Oben auf dem Berg das Schloss der Vögte.

In den Kriegsjahren wurden die Keller, von französischen Kriegsgefangenen zu Luftschutzbunkern ausgebaut. Bis September 1944 wurde Plauen nicht bombardiert.

Am 12. September 1944 traf es dann auch Plauen. Und genau 75 Jahre später besuchten wir das Luftschutzmuseum. 

Mirko zeigte uns Exponate die man bei Freilegung und Öffnung der Keller gefunden hatte, die Plauener Bürger zur Verfügung gestellt hatten, sowie solchen, die man bei Ausgrabungen am Schloßhang gefunden hatte.
Etwas anderes ist die leere 50 kg Fliegerbombe, ganz und in detonierten Zustand. Die wurde vom Kampfmittelräumdienst in Dresden zur Verfügung gestellt.


Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.